Bankrecht: Schnell erfasst by Stanislav Tobias, D. Hoffmann

By Stanislav Tobias, D. Hoffmann

Ein schneller und verständlicher Einstieg in das Bankrecht liegt als Konzeption diesem neuen Band zugrunde. Im Vordergrund stehen nicht komplizierte kreditwirtschaftliche Einzelfragen, sondern bankrechtliche Grundstrukturen. Aufgezeigt wird der allgemeine Handlungsrahmen der Kreditinstitute, vor allem aber die vertraglichen Beziehungen der Kreditinstitute zu deren Kunden - und umgekehrt. Aber auch die Rechtsprechung prägt das Beziehungsgeflecht und wird, jedenfalls punktuell, bei den Kernbereichen vorgestellt und erläutert.

Großen Wert legt der Autor auf die Vermittlung der systematischen Grundlagen in einer leicht verständlichen Sprache. So wird die spätere Weiterverfolgung und Vertiefung von Spezialfragen erleichtert. Viele Übersichten, kleine Beispielsfälle und memotechnische Elemente erleichtern das Behalten des Gelesenen.

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Abs. m. m. 241 Abs. 2 BGB Die Voraussetzungen: Schuldverhältnis (= Girovertrag), Pflichtverletzung (= Verschwiegenheit wurde nicht beachtet), zu vertreten (Erfüllungsgehilfen, § 278 BGB) und ein Schaden muss eingetreten sein. Weitere Voraussetzung ist nach § 282 BGB, dass die Pflichtverletzung derart intensiv, gravierend und das Vertrauensverhältnis erschütternd ist, dass dem Gläubiger die Leistung durch diesen konkreten Schuldner nicht mehr zumutbar ist. h. es sind auch weitergehende Schäden zu erstatten (oder der Kunde hat Anspruch auf Aufwendungsersatz, § 284 BGB).

44 11. Wie wird ein Fall mit einer AGB-Problematik geprüft? Lösung S. 44 12. Wo ist das Bankgeheimnis geregelt? Lösung S. 45 13. Was ist das innere Bankgeheimnis? Lösung S. 50 14. Wo sind die Grenzen des Bankgeheimnisses? Lösung S. 47 15.

311 Abs. 2 Nr. m. § 241 Abs. 2 BGB: • Schuldverhältnis (vorvertragliches), • Pflichtverletzung, • Vertretenmüssen (evtl. unter Heranziehung des § 278 BGB), • Schaden.  Immer ein eventuelles Mitverschulden nach § 254 BGB beachten!  Ersetzt wird nur das sog. negative Interesse (Vertrauensschaden). Ohne Vertrag gibt es also keine Primärpflichten (Hauptleistungspflichten). Jedoch entsteht durch die Vertragsanbahnung, also die Vertragsverhandlungen (Leistungskontakt) bereits ein Schuldverhältnis des Inhalts, dass Nebenpflichten zu beachten sind.

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