Betriebliches Gesundheitsmanagement: Gesundheitsförderung in by Thorsten Uhle

By Thorsten Uhle

Leistungsdruck, Flexibilisierungszwang und demografischer Wandel kennzeichnen unsere Arbeitswelt. Damit Mitarbeiter trotz zunehmender Belastungen gesund bleiben, sind Ma?nahmen der betrieblichen Gesundheitsarbeit gefragt. Die Autoren zeigen Kernprozesse und neue Wege im Gesundheitsmanagement auf und pr?sentieren ein direkt umsetzbares Modell f?r die Praxis, arbeitspsychologische Ans?tze f?r die zentralen Bereiche Psyche, K?rper, Wissen, Motivation, Verhalten sowie Instrumente, mit denen Probleme identifiziert und Erfolge gemessen werden k?nnen.

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Gesundheit ist positiv und kein Zustand. Gesundheit ist nicht nur Abwesenheit von Krankheit (; Box 0-1, S. 3). Alles Gemeinplätze? Durchaus nicht; denn viele Konzepte der BGF sind symptologisch auf die Abwehr körperlicher Krankheiten ausgerichtet. Die psychische und soziale Komponente werden faktisch bei Gestaltungskonzepten kaum berücksichtigt und auf jeden Fall nicht evaluiert. Relativierung der positiven Statistik Fassen wir zusammen: Damit relativieren der demografische Wandel und die Zunahme psychischer Erkrankungsbilder die positive Statistik Gesundheit.

260). Viele Unternehmen setzen jedoch BGF kurzfristig wie eine verordnete Diät ein. Doch der Jo-Jo-Effekt ist vorprogrammiert. Die Herausforderungen der sich abbildenden Chronifizierung des Krankheitspanoramas, der schwer kalkulierbaren & Multimorbidität und der Verschiebung von somatischen zu psychosozialen Erkrankungsbildern dulden kein kurzlebiges Engagement (Maaz et al. , 2006, S. ). Wir brauchen hier eine längere Puste, um uns diesen Anforderungen konstruktiv und nachhaltig zu stellen. Jede andere Form der Gesundheitspolitik ist wirkungslos verpuffendes Strohfeuer und brüskiert die Betroffenen.

Um & Kohärenz … Quellenempfehlungen: Bernard (1993): Biopsychosoziales Konzept Antonovsky (1987): Salutogenese Das Zeitalter der Schirmphilosophie im BGF ist definitiv vorbei. Es geht nicht mehr nur um den passiven Schutz von Expositionen belastender Faktoren, sondern die Wahrnehmungs-, Bewertungs- und Verhaltensweisen der Betroffenen stehen im Vordergrund der Betrachtung im Sinne der Gesundheitspsychologie. Der Mensch ist Mittelpunkt! Quellenempfehlung: Schwarzer (2004): Gesundheitsverhalten Die  Ottawa Charta (; Box 0-2, S.

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