Bildsemiotik: Grundlagen und exemplarische Analysen by Thomas Friedrich, Gerhard Schweppenhäuser

By Thomas Friedrich, Gerhard Schweppenhäuser

Diese Einf?hrung vermittelt in intestine verst?ndlicher Weise die theoretischen Grundlagen der drei Bereiche Syntaktik, Semantik und Pragmatik und erl?utert dann in exemplarischen Bildanalysen didaktisch geschickt die unterschiedlichen Strategien visuellen Gestaltens. Die wichtigsten Grundbegriffe und die produktivsten Analysemethoden werden nachvollziehbar und anregend dargestellt, ohne dass dabei ihre Komplexit?t ?ber Geb?hr reduziert w?rde. In ausf?hrlichen Beispielanalysen insbesondere aus dem Bereich der Werbung wird die Anwendung der Grundlagen und Methoden verdeutlicht. Thomas Friedrich (Professor am Institut f?r Designwissenschaften der Hochschule Mannheim) und Gerhard Schweppenh?user (Studiendekan der Fakult?t f?r Gestaltung an der Hochschule W?rzburg) legen ein in textual content und Bild konzises Bildsemiotik-Lehrbuch f?r Studierende und Lehrende im Bereich der visuellen Kommunikation vor, das es so auf dem deutschsprachigen Markt noch nicht gab.

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Der darüber gezeigte Apfel wurde später im Logo übernommen. 08]). Danach ist die Bildersprache ihrer eigenen Logik gefolgt – auch die Gestaltung des Logos mit fünf Querstreifen in Regenbogenfarben ist dafür ein Indiz: »Der Regenbogen […], dessen Farben für Hoffnung und als Brücke zum Himmel interpretiert werden können, kann als Rückkehr ins verlorene Paradies gedeutet werden. ). Wie auch immer: Das Halbrund ist ein indexikalisches Zeichen, das ikonisch repräsentiert wird, nämlich die Darstellung der Spur eines Bisses.

Das Foto bildet etwas ab. Also steht der ikonische Aspekt im Vordergrund. Daher klassifizieren wir: Es handelt sich um ein Ikon. Es gibt in diesem Fall aber auch indexikalische und symbolische Aspekte des Zeichens: Indexikalische Zeichenaspekte: Jedes Foto zeigt einen Ausschnitt aus der Welt. Dadurch verweist es auf Nichtgezeigtes (das, woraus der Ausschnitt entnommen worden ist). Hier sehen wir den Ausschnitt einer Straße und eine Teilansicht eines Gebäudes. Wir sehen Teile von (Strom-)Masten, Teilansichten weiterer Gebäude usw.

34. 35 Ein Zeichen steht immer für ein Objekt, und es steht immer für jemanden für ein bestimmtes Objekt. Was ruft es in diesem hervor? Es kann (jeweils in erster Linie) etwas Emotionales sein, etwas Handlungsleitendes oder etwas Kognitives bzw. Logisches. B ein Gefühl ist, motiviert das Zeichen unmittelbar. Höre ich etwa einen Ton oder eine musikalische Tonfolge, bewirkt das in mir eine Stimmung. U. die Wirkung erzielt, die vorgesehen war (Volli 2002, S. 32). 2_Wenn das Zeichen dynamisch motiviert, führt es zu einer Handlung.

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